What About Us – Das Video

What About Us – Das Video – und kurze Vorgeschichte . . .

Eines Nachmittags spielte ich meiner  Freundin Alexandra einige meiner  neuen  Songs vor. Alex war besonders von dem Song „What About Us“ angetan. Sie hatte in diesem Augenblick auch eine Art Vision. . . . ich fahre auf einem Lastenfahrrad, das mit Gemüse bepflanzt ist. . .  und kurze Zeit später war der Grundstein zur gleichnamigen und gemeinsamen Plattform gelegt. Wir wollten etwas verändern…

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Die Vision wird Wirklichkeit – Gudrun auf dem Lastenfahrrad / Foto: Stefan Puffer

 

Alex und ich kennen uns  seit unserer gemeinsamen Filmschulzeit, wo Alex eine Regie- und ich selbst eine Schauspielausbildung absolvierten. Also seit 17 Jahren. Wir teilen vieles in Hinsicht auf die jeweilige Weltsicht und wollten unbedingt gemeinsam etwas schaffen, das zum Umdenken anregt. Also einigten wir uns darauf, „es zu machen“! Unser erstes Projekt, das Video.

Zur Finanzierung des Videos hatte Alex die Idee, eine Crowdfunding Kampagne zu starten, ich war skeptisch. In Österreich ist das noch nicht so bekannt . . . trotzdem haben wir diese nach einigen Überlegungen gestartet.

Es war sehr viel Arbeit aber es war auch spannend. Wir vertieften uns in Recherche Arbeit. Dabei erkannten wir zusehends die Wichtigkeit, auf die Existenz von genmanipuliertem Saatgut, sowie auf die damit einhergehenden Probleme aufmerksam zu machen.  Und es wurde uns noch deutlicher bewusst, dass wir selbst mitverantwortlich sind, mit jeder (Kauf-)Entscheidung die wir treffen. . . Wir arbeiteten Tag und Nacht und Alex zog vorübergehend bei mir ein.

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Gudrun & Alexandra

 

Wir freuten uns, dass wir Marion vom Verein „Arche Noah“ mit unserer Idee,  im wunderschönen Schaugarten zu drehen,  gewinnen konnten.  Der Verein setzt sich seit über 25 Jahren für die biologische ursprüngliche Saatgut Erhaltung ein und ist für tausende gärtnernde und nachhaltig denkende Menschen zu einer wichtigen Anlaufstelle geworden. Eine Ehre war uns das!

Und in meiner Heimat wollten wir auch drehen. Ursprünglich komme ich ja aus Weitra im Waldviertel.

So vergingen ein paar Wochen.

Wir wurden mit Kameraequipment unterstützt, auch mit einem Kran und hatten ein tolles Team für unseren Dreh gewonnen, mit dem wir furchtlos starten konnten.

Auch mitspielende Freunde, Bekannte und noch Kennenzulernende hatten sich gemeldet oder waren bereit mitzumachen.

Drehplätze, die wir uns gewünscht hatten, durften wir bespielen und auch so wurden wir von vielen wunderbaren Menschen unterstützt. Beim Catering, beim Dekorieren, beim Organisieren. . .

 

Es konnte looooooosgehen!!!

Und dann ging es los. In aller Früh. Es war sonnig, anfangs kalt. Gänsehaut. Dann brach auch noch gleich zu Beginn der Stützstab für die Tomate im Anhänger des Lastenfahrrads ab. Aber auch das konnte schnell behoben werden.

Alle waren sehr fröhlich gestimmt, Baby Oskar schaute aus der Scheibtruhe. . . Wir drehten in der Allee beim Friedrichshof/Ullrichs, in Weitra und naher Umgebung. Am Nachmittag wurde es glühend heiß und am Abend waren wir froh, dass wir alles gut „im Kasten“ hatten und der Drehtag gelungen war.

Ein gemütliches Zusammensitzen und ab ins Bett.

 

Am nächsten Morgen fuhren wir nach Schiltern zum Schaugarten von „Arche Noah“. Der Tag  war kühl und trüb. Als wir ankamen waren wir unschlüssig. Es begann zu regnen. Laut Wetterbericht sollte es erst am frühen Nachmittag wieder schöner werden. . . dann beschlossen wir spontan, die Szene, die unterm Apfelbäumchen gedacht war, im barocken Garten Pavillon zu drehen. Es war der passende Ohrensessel vor Ort und das tolle barocke Ambiente tat sein übriges. Durch die halboffene Türe im Hintergrund konnte man den strömenden Regen sehn, manchmal grüßte uns eine Windböe von draußen herein. Mir war eisig kalt. In den Pausen  wurde ich warm geföhnt und zugedeckt.  Hoffnungsvoll erwarteten wir die Sonne. Und dann kam sie hervor! Stefan baute nochmal seinen Kran auf, um großräumige Schwenks über den Schaugarten machen zu können. Blüten öffneten wieder ihre Kelche, Bienen kamen und summten überall. Es war herrlich und erhebend und schlicht und einfach pures Glück!!! Stellt euch vor, ihr dreht, habt keinen Ersatztermin – weil das gar nicht möglich ist – und zieht sowas durch. Da ist es eine Riesen Freude und Erleichterung, wenn das Wetter mitspielt und alles gut geht.

Und so wurde noch bis spät in den Abend hinein gedreht. Fast das gesamte Team hatte einen mehrstündigen Heimweg und wir waren froh, dass alle gut nach Hause kamen. Ihr wart ein tolles Team!

 

Es ist schon interessant, wie sehr sich bei so einem Dreh das Gefühl der Zeit verdichtet. . .

Vielen herzlichen Dank nochmals an alle, die uns bei unserem Projekt unterstützt haben und unterstützen!!!

 

E S   I S T   D A    ———-      D A S    V I D E O        —-  &  —    W H A T   A B O U T   U S

 

V I D E O L I N K:    What About Us Music Video

 

(Eintrag by Gudrun)

 

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